Homepage von Hilda + Klaus Heymann

Böhmisch-Rixdorf und der Richardplatz (24.06.2007)

Nachdem wir in dieser Woche einige Geburtstage hinter uns gebracht haben sind wir am Sonntag zum Kunst- und Kutur-Festival "48h Neukölln" gefahren. Am Rathaus war von weitem sichtbar eine Installation mit den muslemischen, christlichen und jüdischen Symbolen angebracht.

Es wird ein solch umfangreiches Programm geboten, dass wir uns nur einige Punkte rausgepickt haben. Wir wollten mal die Gegend von Böhmisch-Rixdorf rund um den Richardplatz kennen lernen. Auf dem Richardplatz war ein Multikulti-Markt und auf der grossen Bühne zeigten über 300 Tänzer und Tänzerinnen unter dem Titel "Bewegte Welten" Tänze aus Europa und Asien.

In der alten Remise der Villa Rixdorf war ein Kitsch- und Kunstmarkt und in der Rixdorfer Schmiede wurden Metallobjekte aus- und hergestellt.

In einer ehemaligen Dorfschule, in der jetzt die böhmische Kirche ist, haben wir viel über die Hussiten, die aus Böhmen nach Rixdorf kamen, erfahren. Migration war schon damals (ca 1750) ein Problem, denn die Hussiten sprachen weiter tschechisch. Wir fanden es rund um den Richardplatz so toll, dass wir uns vorgenommen haben mal in der Woche hierher zu kommen um das normale Leben kennen zu lernen.

Hier etwas aus der Geschichte von Rixdorf:
1737 gestattete Friedrich Wilhelm I. (Preußen), die Ansiedlung den böhmischen Flüchtlingen Exilanten in Rieksdorf zu wohnen. Diese Flüchtlinge waren wegen ihres evangelischen Glaubens vertrieben worden. Sie gehörten zu einer besonderen Gemeinde, Anhänger der Herrnhuter Brüdergemeinde. Sie bauten ihre eigene Kirche und siedelten in einem eigenen Bereich abseits der Mitte des Dorfes, des damaligen Dorfangers. Sie lebten entlang der heutigen Richardstraße. So entstand Böhmisch-Rixdorf, das im Jahre 1797 eine eigene Verwaltung bekam.
Bei der Wiedervereinigung der beiden selbstständigen Gemeinden am 1. Januar 1874 hatte Rixdorf 8.000 Einwohner. Rixdorf, als das größtes Dorf Preußens, gehörte zum Kreis Teltow. Ab dem 1. Mai 1899 bildete es seit dem einen eigenen Stadtkreis.



Unser neues Zelt (21.06.2007)

Zu meinem 61en Geburtstag hab ich mir einen Wunsch erfüllt. Da ich mich beim Campen immer über den Zeltaufbau geärgert habe, habe ich mir ein Zelt gewünscht, welches sich selbst aufbaut. Wir haben es direkt im Wohnzimmer ausprobiert.
So sieht das Zelt im zusammengelegten Zustand aus:

Und wenn man den flexiblen Gurt wegzieht, dann stellt sich das Zelt wie von Geisterhand von selbst auf.

Die Isomatten haben wir noch von Hand reingelegt.

 



Blumenfest in Weissensee (17.06.2007)

Heute waren wir auf dem Blumenfest rund um den Weissen See. Wir hatten ein Fest mit Blumen erwartet, aber wir fanden einen kleinen Markt mit ein paar Fahrgeschäften und zwei Bühnen. Es war trotzdem ein gemütliches Vergnügen, da es nicht allzu voll war und wir uns auf einer schönen Wiese unter grossen Bäumen, mit Blick auf die Hauptbühne, niederlassen konnten.

 



Picknick am Falk-Platz (10.06.2007)

Mit unserem neuen Fahrradanhänger sind wir, vollgepackt mit Utensilien, zum Grillen in den Mauerpark. Dort trafen sich die Leute aus Wedding - vor allem türkische Grossfamilien - und die vom Prenzlauer Berg - vor allem junge Leute. Und da auch unsere Kinder mit ihren Kindern und einer Freundin mit Kind da waren, brachten wir es auch auf 12 Personen. Bei herrlichem Wetter verlebten wir einen tollen Tag im Park.



Berlin lacht (09.06.2007)

Da wir das Limburg-Festival nicht mehr besuchen können, sind wir froh hier einen Ersatz gefunden zu haben. So sind wir zum Straßentheather-Festival "Berlin-lacht !" zum Mariannenplatz in Kreuzberg gefahren. Rund um den Mariannenplatz waren 5 Bühnen aufgebaut auf denen laufend etwas geboten wurde. Es war ein tolles Erlebnis. Wir haben von 14 bis 24 Uhr tolle Akteure erlebt, so z.B. Kalvin Klown, Sirqus Alfon, Dirty Fred, Hacki Ginda. Und dazwischen zeigten Nachwuchstalente auf den Wiesen ihr Können. Das ganze endete mit einem furiosen Feuer- und Wasser-Spektakel der Gruppe Pyro-Nautic. Leider konnte Leo Bassi nicht kommen, auf den wir uns schon gefreut hatten. Eine tolle Abwechslung bot sich uns um 18 Uhr mit einem Vocal-Konzert in der naheliegenden St. Thomas-Kirche.
Hier ein paar Bilder vom Festival:



M2 fährt jetzt zum Alex (05.06.2007)

Darauf haben wir schon seit 2 Jahren gewartet. Seit voriger Woche fährt unsere Tram (die M2) endlich direkt zum Alex und biegt nicht mehr in die Torstraße, um zum Hackeschen Markt zu fahren. Heute Abend haben wir es ausprobiert. Wir sind von hier aus in 10 Minuten am Alex gewesen, sind über den Platz gegangen und haben uns unter dem Fernsehturm, mit Blick auf die Marienkirche und das Rote Rathaus, einen Cappucino gegönnt und sind dann wieder nach Hause. Es ist super.


Wir haben einen Donkey (04.06.2007)

Um unser zukünftiges Leben ohne Auto noch komfortabler zu gestalten, haben wir uns einen gebrauchten Donkey der Fa. Winther aus Dänemark zugelegt. Das ist ein kleiner Wagen mit dem man seine Einkaufsware von der Supermarktkasse bis in die Wohnung fahren kann. Und den man auch in der Tram/S-Bahn mitnehmen und hinter dem Fahrrad ziehen kann. Und so sieht er aus:



Besuch im Ragoczy-Stift in Eckenhagen (03.06.2007)

Auf der Rückfahrt haben wir meine Mutter besucht. Zufällig war an dem Tag Pfarrfest rund ums Altersheim. Wir haben Mutti im Rollstuhl mit ins Getümmel genommen und sie hat mit wachen Augen alles beobachtet.

Lange haben wir mit Tuttes zusammengesessen und noch viele alte Bekannte begrüsst.



Die Strandbars sind geöffnet

Berlin hat eine grosse Anzahl von Strandbars wo richtiges Urlaubsfeeling entsteht. Hier findet ihr die aktuelle Übersicht:

Berlin-Strandbars

Unser Favorit (Geheimtipp) ist die Überseebar am Strandbad Weissensee. Hierzu steht in der zitty:
Die Überseebar nennt sich nicht nur Strandbar, sie ist wirklich eine: zum Strandbad Weißensee gehörig liegt sie direkt am Ufer, so dass man nicht nur nett im Liegestuhl sitzen und trinken, sondern auch baden gehen kann, selbst spät abends. Neben erfrischenden Cocktails gibt es Köstliches vom Grill und seit diesem Jahr auch Frühstück. 



Besuch in Stolberg (30.05. - 02.06.2007)

Wir waren mal wieder auf unserer alle 3 Monate stattfindenden Tour in den Westen (Stolberg - Maastricht - Eckenhagen). Dieses Mal war die Tour mit Steinen gepflastert. Deshalb haben wir sie auch schnell durchgezogen und fast keinen der lieben Freunde und Bekannten besucht. Deshalb hier schon mal eine grosse Entschuldigung bei Robert + Bianca, Eddy, Fritz, Birgit, ...

Einen Schlag erlebten wir, als wir unsere ehemalige Wohnung in der Ritzefeldstraße aufsuchten. Die potentiellen Käufer hatten schon kräftig entkernt und dabei einen Pilzbefall im Obergeschoss festgestellt. Dies muss nun von einem Fachmann begutachtet werden. Den Notarvertrag wollen wir erst unterschreiben wenn das Ergebnis vorliegt.
So hat sich die Wohnung in 3 Wochen verändert:



aufgenommen am 11.05.07


gleicher Aufnahmestandort am 31.05.07

Desweiteren gab es noch die Routineuntersuchung im aZM Maastricht und einige Probleme mit dem Museum zu klären. Und dann ging es ab ins Bergische.



Karneval der Kulturen (27./28.05.2007)

Gestern und heute waren wir beim Karneval der Kulturen, dem grossen Multikultifest in Kreuzberg. Mehr Infos gibt es hier.
Am Sonntag haben wir am Hermannplatz gestanden und den Umzug gesehen. Leider hat es zwischendurch immer mal heftige Schauern gegeben und die Teilnehmer und Zuschauer verhüllten sich in Plastikfolie.

Mit heissen Rhythmen und tollen Tanzeinlagen vergass man schnell den Regen.

 

 



Es tut sich was (24.05.2007)

Jetzt haben wir schon fast 2 Jahre vom Balkon auf ein Haus hinter einem Baugerüst geschaut. Und nun endlich ist es soweit. Heute hat man begonnen das Gerüst zu entfernen und es kommt ein wunderbar saniertes Haus zum Vorschein. Aber seht selber:

So sah das Haus hinter dem Gerüst aus. Man konnte schon ahnen, nachdem es im letzten Monat gestrichen wurde, das da ein Schmuckstück entsteht.

Und seit heute bietet sich uns dieser Anblick. Morgen werden hoffentlich auch noch die letzten Gerüststangen verschwinden.

Und so sieht übrigens jetzt mein Platz auf dem Balkon aus, wo ich gerade wieder sitze und diese Zeilen schreibe.



Ein neuer Erdenbürger - een nieuw baby (22.05.2007 03:40)

Hallo,
hier in Berlin ist ein neuer Erdenbürger angekommen.
Lou King hat ein Brüderchen bekommen:

Cai Long (Ha)

Er ist 52 cm lang und wiegt 3600 Gramm.



Ich gelobe Besserung

Mit Schrecken habe ich festgestellt, dass ich noch nichts über den Mai berichtet habe, wo er doch bisher so ereignisreich war. Ich werde dazu auch noch einige Bilder einstellen. Hier kurz einiges in Stichworten:

  • Am 1. Mai sind wir mit Noa und Lou bei Dieter und Christine in Fürstenberg in der Datsche gewesen. Dort haben wir ein paar ruhige Tage verbracht und Noa konnte sich vor der Geburt noch etwas erholen.
  • Am 5. Mai sind wir am Wannsee gewesen und mit der Fähre rüber nach Kladow. 
  • Am 10. Mai bin ich mit Dieter in Stolberg gewesen um die letzten Sachen aus der Ritzefeldstraße zu holen und die Schlüssel an die zukünftigen Eigentümer zu übergeben.
  • Am 13. Mai sind wir beim Bölschefest in Friedrichshagen gewesen.
  • In der Himmelfahrtswoche waren Max und Monika aus D'dorf hier. Wir haben einen schönen Tag in Friedrichshagen am Müggelsee verbrachtund sind dann am folgenden Tag mit Ihnen raus nach Fürstenberg gefahren.
  • Und gestern war Markus B. hier und wir sind noch am Helmholtzplatz auf der Terrasse gewesen.

Und zwischendurch sind wir immer mit unseren Enkeln beschäftigt und freuen uns über sie.



Friedrichsstadtpalast (17.04.2007)

Heute sind wir im Friedrichstadtpalast gewesen und haben uns die Revue "Rhythmus Berlin" angesehen. Es war ein Spektakel fürs Auge mit Show, Artistik und wahnsinniger Bühnentechnik. Das war ein Mix aus Varitee, Showtheater und Musical. Die Musik und die Handlung war nicht so ganz unser Ding. 



Nicht nur der Pabst hatte Geburtstag (14.04.2007)

Hilda hatte sich zu Ihrem Geburtstag einen Ausflug mit der ganzen Familie gewünscht. Und so sind wir mit der S-Bahn nach Friedrichshagen gefahren und haben am Müggelsee in einem Biergarten gegessen und anschliessend in einem Park gesessen. Dann sind wir mit dem Schiff auf der Spree über Köpenick zum Treptower Hafen gefahren. Es war ein toller Tag und vor allem hat das Wetter mitgespielt.


- dieses Foto wurde schon Ostern aufgenommen -



Gärten der Welt in Marzahn (09.04.2007)

Heute, am Ostermontag, sind wir in den Gärten der Welt gewesen. Es ist eine weiträumige Parkanlage im Osten der Stadt. Leider war es noch ein wenig kalt und windig. Aber der erste Eindruck war so toll, dass wir bestimmt - bei schönerem Wetter - wieder kommen. 



EURO-Flohmarkt in Pankow (07.04.2007)

Wir hatten schon immer vor mal den EURO-Flohmarkt in der Berliner-Str., das ist die Verlängerung der Schönhauser Allee, zu besuchen. Heute waren wir da. Es ist ein weiträumiges altes Fabrikgelände vollgestopft mit altem Gerümpel aus Haushalts- und Industrieauflösungen. Ein Eldorado für Jäger und Sammler. Hier ein paar Eindrücke von unserem Besuch.

Und hier noch ein paar Zinkgefässe, falls Christa ihre Sammlung noch vervollständigen möchte.



Wir wünschen Euch allen ein frohes Osterfest.

(hier mit Lou King auf dem Spielplatz am Kollwitzplatz)



Baumblüte in der Rykestraße (01.04.2007)

In allen Strassen werden die Bäume langsam grün. Hier ein herrlich blühender Baum in der unteren Rykestraße, schräg gegenüber von der Synagoge.



aktualisiert am 26.12.2008 realisiert mit zeta producer